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Einzelhandelsumsatz: Kartenzahlungen erstmals vorne

Erstmalig liegt der Anteil der Kartenzahlung am Einzelhandelsumsatz auf Augenhöhe mit dem Barzahlungsumsatz.

Erfolg mit Events, spannenden Sortimenten und digitalen Tools

BTE-Präsidium diskutiert aktuelle Situation

Anfang April traf sich das BTE-Präsidium zu seiner turnusmäßigen Frühjahrssitzung. Dabei wurde konstatiert, dass im ersten Quartal – nach einem sehr schwierigen Jahr 2018 – meist ein kleines einstelliges Umsatzplus erzielt werden konnte. Dafür war nicht zuletzt das oft schon frühlingshafte Wetter verantwortlich, das auch die Bedarfskunden zum Modekauf motivieren konnte. Insgesamt scheint die Wetterabhängigkeit für das Bekleidungsgeschäft weiter zugenommen zu haben. Gute Umsätze zum Saisonstart brachten kreative Events wie „Ladies Night“ oder „Männer-Abend“. Auch höherwertigere Ware wurde vom Kunden zum Teil gut angenommen. Insgesamt sollte gerade der Fachhandel im Wettbewerb mit den preisaggressiven Ketten daran arbeiten, dass seine Sortimente im Sinne der Nachhaltigkeit (wieder) eine höhere Wertschätzung durch den Kunden erfahren.

TW-Analyse: Das Vororder-Minus und die Folgen

Nach einer extremen Herbstsaison hat der Einkauf die Vororder vielerorts zurückgefahren. 10%, 20%, punktuell sogar 30%. Der Strukurwandel im Wholesale-Business verschärft sich damit einmal mehr. Doch es bleiben viele offene Fragen: Wie rüstet sich der Einkauf für die zweite Saisonhälfte? Wie geht die Industrie mit den neuen Limiten und dem größeren Warenrisiko um? Und was bedeutet der Wandel für die Vorstufe? Eine Analyse.

EU stärkt Verbraucherrechte

Die Verbraucherrechte in Europa werden weiter gestärkt. Auf entsprechende Beschlüsse einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte.

So soll der Orderstandort Düsseldorf wichtig bleiben

Gesprächsstoff Orderstandort. Den gibt es gleich an mehreren Standorten, beispielsweise in Berlin. So stand in der Hauptstadt in den vergangenen Monaten eine gemeinsame Messe-Locacion im ehemaligen Flughafen Tempelhof im Raum. Und auch in Düsseldorf gibt es viele Disskussionsthemen. Daher hat Angelika Firnrohr vom Verein Fashion Net Düsseldorf zu einem Roundtable geladen.

„Nur die Langweiligen sterben“

Die digitale Transformation läuft, bietet viele Chancen und verändert den Retail nachhaltig. Auf allen Kanälen. Das ist nicht neu, aber eben auch topaktuell. “Lead, Network, Innovate“ lautet so der Untertitel der dritten Berliner Gespräche, zu denen die Unternehmensberatung Hachmeister + Partner in die Hauptstadt eingeladen hat. Vor mehr als 150 Teilnehmern aus der Fashion-Branche wurden neue Technologien vorgestellt und Lösungen diskutiert, die sich in sechs Thesen zusammenfassen lassen:

Händler sehen großes Potenzial für Künstliche Intelligenz

Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) haben als Basistechnologien digitalisierter und vernetzter Stores großes Zukunftspotenzial im Handel. Eine flächendeckende Verbreitung dieser neuen Technologien ist im deutschen Handel allerdings zurzeit noch nicht feststellbar, wie aus der Studie „Smart Store“ hervorgeht, die das Marktforschungsinstitut EHI und der Software-Konzern Microsoft auf der Retail-Technik-Messe EuroCis vorgestellt haben.

Ifo: Schwächstes Mode-Geschäftsklima seit Oktober 2016

Die Bekleidungseinzelhändler in Deutschland wollen sich in den kommenden Monaten bei der Einstellung von Personal eher zurückhalten. Das zeigt die Erhebung des Münchner Ifo-Instituts zum monatlich erscheinenden Geschäftsklimaindex für Februar. Demnach erreicht der Index der Beschäftigtenerwartungen mit -28 Punkten den schwächsten Wert seit April 2009 (-33,7 Punkte).

Investitionen 2019: Schwerpunkt bei Mitarbeitern und digitaler Werbung

Ergebnisse der BTE-Frühjahrsumfrage (Teil 2)

Im Jahr 2019 will der mittelständische Modefachhandel gemäß der aktuellen BTE-Frühjahrsumfrage vor allem bei der Mitarbeiterqualifizierung und bei digitaler Werbung aktiv werden. Auf einer Skala von 1 (keine Investitionen/Anstrengungen) bis 10 (große Investitionen/Anstrengungen) bewerteten die Umfrageteilnehmer beide Themen mit dem „Spitzenwert“ von 5,1. Auf den nächsten Plätzen folgen die Einstellung neuer Mitarbeiter sowie mehr Qualität/Zeitinvestition beim Einkauf. Die Reihenfolge im Einzelnen:

Steuererklärung: Teilwertabschläge stichhaltig begründen! BTE-Erhebung und Betriebsvergleich nutzen

In vielen Mode- und Textilfachgeschäften steht derzeit die Bewertung des Warenlagers für die steuerliche Ermittlung des Gewinns für 2018 an. Dabei ist die Festlegung der Teilwertabschläge nach wie vor ein zentraler Streitpunkt im Falle von Betriebsprüfungen durch das zuständige Finanzamt. Den BTE erreichen immer wieder Meldungen aus dem Handel, dass viele Prüfer sich schwer tun, Mode-bedingte Abwertungen zu akzeptieren. Insbesondere die pauschalen Abwertungen allein nach Altersklassen führen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt. Mitunter wird sogar der Ansatz von Teilwertabschlägen gänzlich abgelehnt.
Die Abschläge sollten also gut begründet werden. Um steuerlich anerkannt zu werden, müssen Prognosen hinsichtlich der zu erwartenden Preissenkungen und des Umfangs des betroffenen Warenbestands durch betriebliche Unterlagen belegt werden. Dazu sind Aufzeichnungen über die tatsächlichen Preisherabsetzungen zu führen.

2017: 770 Bekleidungshändler verschwanden vom Markt

Dieser Tage veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Umsatzsteuerstatistik für das Jahr 2017. Dies ist die einzige Erhebung, die im Rahmen einer Vollerhebung sämtliche Umsätze im deutschen Einzelhandel erfasst, so auch im Bekleidungsfachhandel. Dazu zählen alle Unternehmen, die über 50 Prozent ihres Umsatzes stationär mit Bekleidung erzielen.

Studie: Shoppen ist das zweitliebste Hobby der Deutschen

Der Einkaufsbummel ist nach der Gartenarbeit das zweitbeliebteste Hobby der Deutschen. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Demnach gaben 27,7% der Befragten an, häufig shoppen zu gehen.

Wo der Modehandel im lokalen Marketing noch Nachholbedarf hat

Wie wichtig die Verzahnung von Online- und Offline-Welt ist, bekommen die stationären Modehändler immer mehr zu spüren. Eine Möglichkeit, dem Kundenschwund im Laden entgegenzuwirken, besteht darin, potenzielle Käufer durch lokales Online-Marketing in die Filialen zu locken. Doch wie ist die Modebranche in dieser Hinsicht auf Google, Facebook und Co aufgestellt? Das hat die auf Hyperlocal Marketing spezialisierte Digitalagentur DAC Group analyisert - und an einigen Stellen Nachholbedarf aufgedeckt.

Damenmode wächst doppelt so stark wie Herrenmode

Die Umsätze mit Womenswear sind im Februar deutlich zweistellig gewachsen. Das zeigt eine Erhebung des TW-Testclubs, dem teilnehmerstärksten Panel im deutschen stationären Modehandel. Demnach stiegen die Umsätze mit Damenmode im Schnitt um 22%. Auch die Erlöse mit Männermode haben sich erhöht - mit einem Plus von 11% allerdings nichts ganz so stark wie bei der DOB. Etwas schwächer entwickelten sich die Sortimentsbereiche Wäsche und Accessoires.

Stationärer Einzelhandel wächst – noch ein bisschen

Der stationäre Einzelhandel in Deutschland wird in diesem Jahr insgesamt rund 423,1 Mrd. Euro umsetzen. Laut Prognose der GfK wird das Umsatzvolumen im Einzelhandel um 3,4 Mrd. Euro steigen, ein nominaler Zuwachs von 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Die GfK hat auch ermittelt, wie sich die Einzelhandelsumsätze regional verteilen.